Therapie-Vorbereitung

Gliederung

Hier finden Sie zur Vorbereitung für die Lösung eigener Päckchen zwei DVDs, und zur Vorbereitung für die Lösung familiärer Baustellen eine Vorlage und einen Fragenkatalog zum Erstellen Ihres Stammbaums.

> Ihr aktuelles Problem und Ihr angestrebtes Ziel
> DVDs zur Therapie-Vorbereitung
> Mehr zum Inhalt der Vorbereitungs-DVDs
> Schicksalsgemeinschaft Familie
>
Vorlage zum Stammbaum-Erstellen
>
Fragenkatalog zum Stammbaum Ihrer Familie

Ihr aktuelles Problem und Ihr angestrebtes Ziel

Je genauer Sie Ihr aktuelles Problem erfassen, umso präziser und wirkungsvoller ist eine Lösung möglich. Und umso leichter und genauer kann überprüft werden, ob Ihr aktuelles Problem wirklich nur aktuell ist oder auf unbewusste Weise mit einer alten ungelösten Baustelle in Verbindung steht: entweder aus Ihrer Kindheit oder aus der eigenen Herkunfts-Familie.

Dabei ist also zu unterscheiden, ob ein Problem wirklich in Ihr eigenes Schicksal gehört, oder nur in Ihrem Schicksal "gelandet" ist, aber in Wirklichkeit in das Schicksal eines Ihrer Familienmitglieder gehört.

Am besten bringen Sie Ihre Problematik in einer "griffigen" Formulierung zum Ausdruck, bzw in mehreren Formulierungen, wenn Ihr Problem mehrere Komponenten aufweist.

Bitte formulieren Sie Ihr angestrebtes Ziel ebenfalls in einer klaren Formulierung.

Im folgenden können Sie sich in eigener Initiative auf die Lösung von eigenen wie auch fremden Problemen vorbereiten, sowie auch das grundlegende Weltbild genauer kennenlernen, auf dem alle von mir angebotenen Lösungen aufbauen. Dadurch ersparen Sie sich einige Therapiestunden und schaffen sich eine wirkungsvolle Basis für die Entfaltung der Lösungsvollzüge.

 

Zwei DVDs zur Therapie-Vorbereitung

Die "Defizit-DVD" stellt als erstes das Weltbild vor, auf dem die von mir angegbotenen Lösungsvollzüge aufbauen. Wenn das unter Therapie-Grundlagen skizzierte Weltbild zu Ihren Vorstellungen passt, können Sie hier die entscheidenden  Zusammenhänge kennenlernen, die zu Verständnis und Wirksamkeit der Lösungsschritte notwendig sind.

Danach geht es um die Defizit- und Fürsorge-Probleme, die unter den vielfältigen Belastungen, die uns das Leben schwer machen können, am häufigsten vorkommen: praktisch bei jedem Menschen.

Hierfür vermitteln die beiden Vorbereitungs-DVDs die prinzipiellen Lösungsvollzüge Schritt für Schritt, so dass Sie diese leicht mitvollziehen können. Dann sind in der Therapiesitzung diese allgemeinen Lösungen nur noch an die individuellen Gegebenheiten anzupassen und durch die nicht pauschalisierbaren Lösungsabschnitte zu ergänzen.

Die Defizitprobleme werden in den Beziehungen zwischen Erwachsenen sowie zwischen Kindern zu ihren Eltern betrachtet, die Fürsorgeprobleme hingegen nur in den Beziehungen zwischen Erwachsenen.

Die Defizit- und Fürsorge-Probleme werden jeweils in größere Zusammenhänge eingebettet. Dies trägt zu einer tieferen Wirksamkeit der Lösungsprozesse bei.

noch ein wichtiger Hinweis: Alle Lösungen mit Familienmitgliedern und anderen Personen sind nur auf der nonverbal-telepathischen Ebene zu vollziehen - nicht im konkreten direkten Gespräch mit diesen Personen. Die Lösungen wollziehen Sie also nur in Ihrem inneren Bewusstsein, d.h. auf Ihrer prsönlichen Vorstellungs-Ebene. Von dort aus wirken sie nonverbal telepathisch weiter.

Mehr zum Inhalt der Vorbereitungs-DVDs

Zum Bestellen der Vorbereitungs-DVDs.

Wenn Sie in meiner Region wohnen, können Sie sich auch durch den Besuch meiner VHS-Workshops vorbereiten.

 


Familiäre Päckchen – Schicksalsgemeinschaft Familie

Alles hat seine Vorgeschichte – im Kontinuum des Lebens. So haben persönliche schwierige Lebenssituationen, insbesondere dann wenn sie chronisch sind und unlösbar erscheinen, ihre Ursachen oft in der Herkunftsfamilie. Denn jeder von uns ist über das Unbewusste Teil seines Familiensystems und trägt, meist ohne es zu wissen, dessen Belastungen mit. So können wir völlig unbewusst von früheren Familienmitgliedern belastende und noch nicht gelöste Schicksalsanteile übernehmen, oftmals über Generationen hinweg. Wir finden dann nicht in unsere eigene erfüllende Lebendigkeit.

Daher ist zunächst zu prüfen, ob das Problem, das Sie lösen möchten, nur Ihrem persönlichen Schicksal zuzuordnen ist, oder ob sich unbewusst auch ungelöste "Energien" aus anderen Schicksalen Ihrer Herkunftsfamilie "dazugemischt" haben. Diese Fremd-Anteile müssen sowohl in der Einzeltherapie wie auch beim Familienstellen zunächst herausgefunden und aus dem aktuellen problematischen Geschehen herausgelöst werden. Denn der unbewusste "alte Überhang" verhindert eine Lösung auf der aktuellen Ebene.

Dies bedeutet, dass im eigenen Familiensystem diejenige Person ausfindig zu machen ist, mit der Ihr aktuelles chronisches Problem zusammenhängt. Es ist also der rote Faden von Ihrem aktuellen Problem bis hin zu dem zugrunde liegenden ungelösten Ursachen-Problem zurückzuverfolgen.
Dann erst können die Lösungsvollzüge beginnen, und zwar bilateral: zunächst für die alte ungelöst gebliebene Baustelle im eigenen Familiensystem, und danach für Ihr Problem auf der aktuellen Ebene. Zu diesem Zweck können Sie Ihren Stammbaum nach folgender Vorlage und dem anschießenden Fragenkatalog erstellen.


Vorlage zum Stammbaum-Erstellen

 

Erstellen Sie Ihren Stammbaum nach folgendem Muster
 

Wenn Sie sich mit dem Aufschreiben Ihres Stammbaums an obenstehender Vorlage orientieren, erleichtern Sie mir die Orientierung. Deshalb zunächst einige Erläuterungen zu dem abgebildeten Stammbaum.

Auf der unteren Ebene befinden Sie sich:

- einerseits mit Ihren Geschwistern und Halbgeschwistern, und

- andererseits mit Ihren früheren und aktuellem Partnern sowie Ihren Kindern.


Darüber ist die Ebene Ihrer Eltern mit deren Geschwistern, Halbgeschwistern und Partnern: So hat im Beispiel-Stammbaum der Vater Günter einen Bruder namens Jürgen und einen unbekannten Halbbruder, der mit circa 20 Jahren gestorben ist. Und beide Eltern hatten jeweils eine frühere Beziehung.

Auf der oberen Ebene befinden sich die Großeltern und, soweit Sie dies wissen, deren Geschwister, Halbgeschwister, frühere Partner. Im obenstehenden Stammbaum hat der väterliche Opa Peter eine erste Frau, die früh verstorben ist; und die mütterliche Oma Elisabeth hat ihren Vater früh verloren.

Früh Verstorbene oder Nicht-Geborene sind unbedingt im Stammbaum zu verzeichnen. Im Beispiel-Stammbaum hat Helmut ein fehlgeborenes Geschwister und ein abgetriebenes Halbgeschwister.

Wenn jemand früh verstorben ist, ist es wichtig, wie alt zu diesem Zeitpunkt dessen weiterlebende Geschwister und/oder Kinder gewesen sind; im Beispiel-Stammbaum war die Mutter Maria circa 5 Jahre alt, als deren Vater gestorben ist, und mit 7 Jahren verlor sie ihre Schwester.

Schwere Schicksale können Sie mit einem Stichwort zum Namen dazuschreiben; im Beispiel-Stammbaum leidet der Halbbruder Paul an einem Alkoholproblem, die mütterliche Tante Clara unter einer Psychose, und der väterliche Opa Peter hat Krieg und Gefangenschaft durchlebt.

So eingestimmt, können Sie nun Ihren Stammbaum aufschreiben

  

Fragenkatalog zum Stammbaum Ihrer Familie

 

Folgende Informationen sind erforderlich, die Sie, falls nötig, vorher noch erfragen können:

Wer gehört zur Familie:

- Sie selbst mit ihren Geschwistern, auch Halbgeschwistern,

- ihre Eltern mit deren Geschwistern, auch Halbgeschwistern,

- ihre Großeltern,

- falls Sie über Geschwister oder Eltern der Großeltern etwas wissen, schreiben Sie dies bitte dazu;

- frühere bzw weitere Partner ihrer Eltern,

- Ihre Cousins, Cousinen zählen nicht dazu, es sei denn, sie sind mit ihnen wie mit Geschwistern aufgewachsen

Belastungen durch frühen oder besonderen Tod:

- wer ist früh gestorben; es zählen auch Totgeborene, Fehlgeburten und abgetriebene Kinder,

- wer hat Selbstmord begangen, in welchem Alter;

- welches Familienmitglied hat, bevor es 40 Jahr alt wurde, direkte Angehörige (Eltern, Geschwister, Kinder) durch Tod verloren? - und wie alt war diese Person zum Zeitpunkt des Verlustes ungefähr. Es kommt hier nicht auf das Alter des Verstorbenen an, sondern darauf, wie alt der weiterlebende Familienangehörige zu dem Zeitpunkt war, als er jemanden durch Tod verloren hat.

Belastungen durch schwere Schicksale:

 - scheiternde Beziehungen, "Rosenkrieg",

- ständige Konflikte, "Pechvogel"-Schicksale,

- Alkohol- und andere Sucht-Erkrankungen,

- schwere Krankheiten, "immer irgendwie" krank, Unfälle, Depression, Psychosen,

- Behinderungen, Missbildungen,

- Konkurse, verkrachte Existenzen, schwarzes Schaf,

- wer ist wegen Erbstreit oder anderen Konflikten ausgeklammert,

- ist der Kontakt zu einem Familienmitglied völlig verloren gegangen,

- ist ein Kind früh weggegeben worden

- Kriminalität, Verurteilungen, Gefängnis

- Vertreibung, Flucht, Verlust der Heimat,

- Krieg, Gefangenschaft,

- Funktion in drittem Reich und Holocaust (Naziregime, NSDAP, SS)

 interkulturelle Aspekte:

- Partner aus anderen Kulturen, Ländern, 

 


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